Presseinformation

Dresden, 6. August 2020

Trotz Corona-Krise: Handwerk bildet Berufsnachwuchs aus
Online-Lehrstellenbörse des Sachsen-Handwerks: Mehr als 600 Chancen fürs neue Lehrjahr / Einstieg in duale Berufsausbildung auch im September und Oktober möglich

Ungeachtet mancher Verwerfungen und Irritationen durch die Corona-Krise: Für das in Sachsen offiziell Ende August beginnende Ausbildungsjahr 2020/2021 halten ausbildungsberechtigte Betriebe des Handwerks nach wie vor eine Fülle an attraktiven Lehrstellen bereit.     

Weit mehr als 600 derartiger Offerten sind in der Online-Lehrstellenbörse auf der Jugendseite des Handwerks www.ich-kann-etwas.de gelistet, vor allem bei Elektronikern, Kfz-Mechatronikern, Malern/Lackierern, Maurern, Fleischern, Fliesen-, Platten- und Mosaiklegern… „Wir sind zuversichtlich, jetzt noch zahlreiche Unentschlossene für eine Handwerkskarriere zu gewinnen“, wie der Präsident des Sächsischen Handwerkstages, Roland Ermer, am Donnerstag in Dresden sagte. „Und auch nach dem offiziellen Lehrjahresstart ist es möglich, problemlos in eine Ausbildung einzusteigen. Willkommen sind uns hierbei auch Studienaussteiger, die – bei Anrechnung von Teilergebnissen – nunmehr Anlauf nehmen, ihr Glück doch eher in einer stark praxisbezogenen Berufslaufbahn zu suchen.“ – Individuelle Beratung und Auskünfte geben die Ausbildungsexperten von Handwerkskammern und Innungsfachverbänden.

Zwischenbilanz: Bis Ende Juli 2020 wurden fürs neue Lehrjahr im sächsischen Handwerk 3.533 Neu-Lehrverträge besiegelt; gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt sind das 248 weniger (minus 6,6 Prozent). Seither gehen bei den Kammern täglich weitere Verträge zur Bearbeitung ein. – Übrigens: Angeführt wird die Hitliste an Neu-Lehrverträgen bislang von den Berufen Kfz-Mechatroniker, Elektroniker und Mechaniker für Sanitär-Heizung-Klima.

 

Pressekontakt:
Sächsischer Handwerkstag • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Frank Wetzel,
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