Pressestatement

Dresden, 24. März 2021

Zur Korrektur von Bund und Ländern bei den für Ostern ursprünglich geplanten „Ruhetagen“ zwecks besserer Eindämmung der Corona-Pandemie erklärt der Präsident des Sächsischen Handwerkstages, Roland Ermer:

„Das sächsische Handwerk ist erleichtert, dass die Bundesregierung eine Entscheidung zurückgenommen hat, die nicht nur übereilt und völlig undurchdacht war, sondern diesem Land in dieser komplizierten Situation letztlich mehr Schaden als Nutzen zugefügt hätte. Dass die Bundeskanzlerin hierfür persönlich die Verantwortung übernommen hat und dies jetzt so auch kommuniziert, verdient unseren Respekt.

Für die Zukunft hoffen wir, dass die Regierenden in Bund und Ländern bei politischen Entscheidungen von vergleichbar großer Tragweite dem Sachverstand von Wirtschaftskammern und –verbänden deutlich mehr Interesse als bislang entgegenbringen. Denn wir sind überzeugt: Realistische Folgeabschätzungen politischer Entscheidungen vor einer Verkündung können letztlich dazu beitragen, das Vertrauen der Bevölkerung in die Politik zu stärken.“

 

Pressekontakt:
Sächsischer Handwerkstag
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