Pressestatement

Dresden, 10. August 2021

Zum heutigen Gipfel von Bund und Ländern in Berlin über weitere Schutzmaßnahmen in der Herbst/Winter-Corona-Saison erklärt der Präsident des Sächsischen Handwerkstages, Jörg Dittrich:

„Auch wenn Deutschland mittlerweile in einer neuen Corona-Welle steckt, ohne dass der Herbst schon begonnen hat: Mit Nachdruck wirbt das sächsische Handwerk dafür, differenzierte Schutzmaßnahmen beizubehalten, um einen erneuten Total-Lockdown im Herbst auf jeden Fall zu vermeiden.

Denkbar erscheint die Einführung einer Corona-Ampel, der neben aktuellen Corona-Zahlen in einer bestimmten Region auch solche Kriterien wie die Auslastung von Krankenhäusern und Intensivbetten sowie der jeweils erreichte Impffortschritt zugrunde gelegt werden.

Sollte es jedoch ab Oktober staatlicherseits tatsächlich zu einem weitgehenden Wegfall unentgeltlicher Corona-Tests kommen, dürfen Unternehmen aus Handwerk, Handel und Gewerbe nicht das Nachsehen haben.

Auch für die Mittelständler müssen Bund und Länder die entsprechenden Verordnungen und Auflagen dann so anpassen, dass zum Schutz von Beschäftigten und Kunden vor weiterer Corona-Ausbreitung die Kosten nicht ausschließlich den Unternehmen aufgebürdet werden.“

Pressekontakt:
Sächsischer Handwerkstag
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Frank Wetzel,
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