Pressestatement

Dresden, 19. November 2021

Zu Plänen der Politik, durch Einschränkungen des öffentlichen Lebens das sich rasant ausbreitende Corona-Infektionsgeschehen einzudämmen, erklärt der Präsident des Sächsischen Handwerkstages, Jörg Dittrich:

„Hiobsbotschaften zu der sich rasant ausbreitenden Corona-Pandemie in ganz Deutschland, vor allem aber in Sachsen, sind Alltag geworden: täglich neue Rekorde bei Infektionen, zunehmende lebensbedrohliche Krankheitsverläufe von Infizierten, immer mehr Sterbefälle, eine extrem hohe Belastung von Beschäftigten in Krankenhäusern und Kliniken… Fakten, die wohl niemanden kaltlassen!

Dass wir nach gut 20 Monaten Corona-Krise und mittlerweile ausreichend verfügbaren Impfstoffen wieder in einer derart dramatischen Lage sind, ist bitter. Leider hat auch die Politik im Corona-Krisenmanagement bislang noch immer nicht zu einer Linie gefunden, die weite Teile der Bevölkerung wirklich überzeugt.

Es bleibt Aufgabe der Politik, die notwendigen Entscheidungen zu treffen und diese öffentlich klar und eindeutig zu kommunizieren – auch die zu einem womöglich unabwendbaren Quasi-Teil-Lockdown, um die verheerende Pandemie endlich in den Griff zu kriegen.

Eindeutige Antworten erwarten wir Unternehmer und Beschäftigte im Handwerk – so etwa auf die Frage, wie die von coronabedingten Eingriffen und Benachteiligungen betroffenen Unternehmen finanziell entschädigt werden sollen. Notwendig sind klare Regeln, die rechtssicher und im Unternehmensalltag praktikabel sind.“

Pressekontakt:
Sächsischer Handwerkstag
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Frank Wetzel,
0351/4640 510

www.handwerkstag-sachsen.de