Termine

23. Mai 2022
10.00 Uhr | Dresden

Halbjahrespressekonferenz des Sächsischen Handwerkstages (u.a. mit Präsentation von Ergebnissen der Frühjahrskonjunkturumfrage im Handwerk)

31. Mai 2022
14.30 Uhr | Dresden

1. Ordentliche Mitgliederversammlung 2022 des Sächsischen Handwerkstages (Teilnahme auf Einladung)

31. Mai 2022
18.30 Uhr | Dresden

Frühlingsempfang des Sächsischen Handwerkstages (Teilnahme auf Einladung)

ich-kann-etwas.de Berufswahl Das Handwerk Logo

Pressestatement

Dresden, 1. Februar 2022

Zu der vom Bundesfinanzminister in Aussicht gestellten Abschaffung der EEG-Umlage auf den Strompreis zur Jahresmitte 2022 erklärt der Präsident des Sächsischen Handwerkstages, Jörg Dittrich:

„Die Ankündigung aus Berlin, die umstrittene EEG-Umlage auf den Strompreis bereits Mitte des laufenden Jahres anstatt erst 2023 abzuschaffen, ist sowohl für Kleinst- und Kleinbetriebe aus Handwerk und Mittelstand als auch für Privathaushalte gleichermaßen ein gutes Signal.

Schließlich wird dieser Zuschlag für Ökostrom, der immerhin rund ein Fünftel der Stromkosten ausmacht, in erster Linie von kleineren Unternehmen und Privathaushalten bezahlt, während Großunternehmen staatlicherseits von massiven Vergünstigungen profitieren. 

Dennoch: Die generelle Abkehr von der EEG-Umlage kann politisch nur ein Anfang sein, um explodierenden Energiepreisen und zunehmender Inflation Einhalt zu gebieten. Hinzukommen müssen dringend weitere Entlastungen für gewerbliche und private Stromkunden. Denn Strom ist derzeit teuer, besonders in Deutschland. Und benachteiligt damit zudem hierzulande ansässige Unternehmen im europäischen Wettbewerb.    

Sollte der Ampel-Regierung also wirklich daran gelegen sein, Kleinunternehmen aus Handwerk und Mittelstand von hohen Stromkosten zu entlasten,  dann muss sie sich jetzt ebenso für niedrigere Stromsteuern und Netzentgelte stark machen.“

Hintergrund:

In Deutschland setzt sich der Strompreis aktuell zu mehr als der Hälfte aus staatlich veranlassten Steuern, Abgaben und Umlagen sowie zu knapp einem Viertel aus den Netzentgelten (Kosten für die Nutzung der Stromnetze, die der Netzbetreiber bekommt) zusammen. Die Stromerzeugung selbst macht dagegen weniger als ein Viertel des Strompreises aus.

Pressekontakt:
Sächsischer Handwerkstag
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Frank Wetzel,
0351/4640 510

www.handwerkstag-sachsen.de