Termine

23. Mai 2022
10.00 Uhr | Dresden

Halbjahrespressekonferenz des Sächsischen Handwerkstages (u.a. mit Präsentation von Ergebnissen der Frühjahrskonjunkturumfrage im Handwerk)

31. Mai 2022
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31. Mai 2022
18.30 Uhr | Dresden

Frühlingsempfang des Sächsischen Handwerkstages (Teilnahme auf Einladung)

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Pressestatement

Dresden, 16. Februar 2022

Zum Vorstoß Nordrhein-Westfalens gegenüber dem Bund, angesichts explodierender Energiepreise Privathaushalte und Wirtschaftsunternehmen zu entlasten, erklärt der Präsident des Sächsischen Handwerkstages, Jörg Dittrich:

„Aufgrund drastisch steigender Energiepreise sowie einer zunehmenden Verunsicherung in der Bevölkerung will Nordrhein-Westfalen mit einem Entschließungsantrag im Bundesrat erreichen, dass sowohl Privathaushalte als auch Wirtschaftsunternehmen bei Kosten für Strom und Gas spürbar entlastet werden.

Der Sächsische Handwerkstag begrüßt diesen Vorstoß und hat jetzt in einem Schreiben an Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) dafür geworben, die Bundesratsinitiative von NRW aktiv zu unterstützen.

Fakt ist: Energie muss für Verbraucher sowie für Unternehmen aus Handwerk und Mittelstand auch künftig bezahlbar bleiben! Vor allem Gewerken mit sehr hohem Energiebedarf setzen die explodierenden Preise für Strom und Gas zu. Eine wirtschaftliche Produktion ist für viele Firmen kaum noch möglich.

Um wirtschaftliche Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen aus Handwerk und Mittelstand nicht länger zu gefährden, sind jetzt dringend kostendämpfende Maßnahmen des Staates vonnöten.

Aus Handwerkssicht unumgänglich ist eine Aussetzung bzw. Senkung jener Steuern und Abgaben, die in besonderer Weise für die hohen Energiekosten der Haushalte verantwortlich sind. In Betracht dafür kommen folglich zuallererst Reduzierungen bei der Strom-, aber auch bei der Mehrwertsteuer.“

Hintergrund:

Laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft, Berlin, setzt sich der Strompreis für Haushalte aktuell zu 40 Prozent aus staatlich veranlassten Steuern, Abgaben und Umlagen sowie durchschnittlich zu gut einem Fünftel (22 Prozent) aus Netzentgelten (Kosten für die Nutzung der Stromnetze, die der Netzbetreiber bekommt) zusammen. Strombeschaffung und Vertrieb machen 38 Prozent des Strompreises aus.


Pressekontakt:
Sächsischer Handwerkstag
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Frank Wetzel,
0351/4640 510

www.handwerkstag-sachsen.de